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Unser Programm von Januar bis Juni 2018 hier als Download

Hier erhalten Sie die pdf-Datei mit unseren Veranstaltungen von Januar bis Juni 2018: Durch Mausklick auf die unterschiedlichen Textbereiche gelangen Sie jeweils zur entsprechenden Internetseite. 

Programm bis Dezember

Die Veranstaltungen der Evangelischen Arbeitsstelle bis Dezember 2018 als Download des Halbjahresprogramms 2/2018

25.10.2013

Forum „Kirche trifft Arbeitswelt“ diskutiert Auswirkungen des demographischen Wandels


„Früher war man nach der Arbeit müde, heute ist man fertig“, so beschreibt Thomas Spiegler, Betriebsratsmitglied bei GKN in Kaiserslautern, die Folgen des stetig zunehmenden Drucks in der Arbeitswelt. Was dieser Druck insbesondere für ältere Arbeitnehmer bedeutet, war Thema des 4. Forums „Kirche trifft Arbeitswelt“, welches die Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft gemeinsam mit der katholischen Betriebsseelsorge einmal im Jahr durchführt. Eingeladen dazu sind Vertreterinnen und Vertreter von Industriebetrieben sowie von kirchlichen Entscheidungsgremien, die sich zu aktuellen Fragestellungen austauschen.

Lothar Sorger, Betriebsratsvorsitzender von Opel  in Kaiserslautern und Mitglied des Aufsichtsrates, beschrieb die Auswirkungen des zunehmenden wirtschaftlichen Drucks auf die Arbeitnehmer in seinem Unternehmen.  So nachvollziehbar aufgrund wirtschaftliche Überlegungen diese Organisationsform von Arbeit sei, so wichtig sei aber auch eine gesellschaftliche Debatte darüber,  wie das Wirtschaften so organisiert werden könne, dass Menschen auch ein Berufsleben lang mit den gestellten Anforderungen gut klar kommen.

Salvatore Vicari, Betriebsratsvorsitzender der Schaeffler-Werke in Homburg und ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrats seines Unternehmens, wies in seinem Statement darauf hin, dass insbesondere die Parameter der neuen Arbeitswelt  „gläsern, transparent, reaktionsschnell“ dazu führten, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fortwährend unter Beobachtung stünden, was zunehmend als Druck empfunden werde. „Skeletterkrankungen nehmen ab, psychische Belastungen nehmen massiv zu“, so sein Resumée.

Beim abschließenden Austausch in Tischgruppen verwiesen Kirchenvertreter auf ihre Angebote, um Menschen bei belastenden Arbeitssituationen zu unterstützen. So biete die Evangelische Arbeitsstelle Einzelberatungen in Zweibrücken, Kaiserslautern und Ludwigshafen an. Gemeinsam mit der katholischen Kirche veranstalte man regelmäßig Fortbildungen und Supervisionstage, um Betriebsräte bei diesen schwierigen Aufgaben zu unterstützen und zu begleiten.

Gerd Kiefer, Leiter der Evangelischen Arbeitsstelle, machte deutlich, dass diese Arbeit auch künftig einen großen Stellenwert einnehmen werde und man mit dem Forum Kirche und Arbeitwelt eine gute Plattform habe, um herausfordernde Themen gemeinsam zu besprechen.