Programm

Die Evangelische Arbeitsstelle bietet auch im zweiten Halbjahr 2013 wieder eine Fülle von Veranstaltungen an. Download des Halbjahresprogramms 2/2013
Aktuelles
Wandern und Besinnen in Südtirol vom 24.-29.06.2013. Eine Ökumenische Auszeit für Menschen zwischen 20 und 65. ...mehr
Newsletter
2. Newsletter 2013 der Evangelischen Arbeitsstelle erschienen. Den aktuellen Newsletter finden Sie hier: Newsletter April 2013
Hinweis
Motivieren, Trainieren, Austauschen: Informations- und Trainingsangebote 2013 für alle, die Glaubenskurse anbieten wollen. hier finden Sie den dazugehörigen Flyer Weitere Informationen finden Sie HIER
17. Oktober Studientag „Sucht im Alter“ in Hassloch, Anmeldung ab sofort möglich
Die Suchtproblematik älterer Menschen ist im Bereich kirchlicher Arbeit keine neue Fragestellung. Trotzdem besteht für das hauptamtliche Fachpersonal in der Altenhilfe und der Pflege sowie die ehrenamtlich Tätigen hierbei eine besondere Herausforderung.
Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft geht mit sich ständig verändernden Lebensbedingungen einher. Dabei ist auch mit einer Zunahme alkoholbezogener und anderer Suchtprobleme insbesondere bei älteren Menschen zu rechnen.
Aktuelle Zahlen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) belegen eindrucksvoll, wie hoch die Anzahl von Abhängigkeitserkrankungen bei älteren Menschen ist. So wird davon ausgegangen, dass rund 15 Prozent der über 60-Jähringen in riskantem Ausmaß Alkohol konsumieren; dies entspricht circa 3,5 Millionen Menschen. Bei zwei bis drei Prozent der Männer und einem Prozent der Frauen ist von einem schwerwiegenden Alkoholproblem auszugehen. Circa ein bis zwei Millionen Menschen (zwischen fünf bis zehn Prozent) der über 60-Jährigen weisen einen problematischen Gebrauch psychoaktiver Medikamente bzw. von Schlafmitteln auf. Nach der Berliner Altersstudie werden circa 25 Prozent aller Menschen über 75 mit Psychopharmaka behandelt.
Viele Fragen stellen sich. Wann spricht man von hohem oder unmäßigem Konsum von Alkohol, Zigaretten und Medikamenten? Welche Messzahlen sind zu beachten? Was weiß man von den Wechselwirkungen zwischen Medikamenten? Aber auch die Frage nach personeller Selbstbestimmung im Gegensatz zu notwendigem Fremdschutz stellt sich. Wie kann hier beispielsweise adäquate Hilfe aussehen?
Wir möchten Ihnen mit der bewährten Tagungskonzeption, die aus zwei zentralen Fachvorträgen und zwei vertiefenden Workshops besteht, den aktuellen Wissens – und Diskussionsstand von „Alter und Sucht“ vermitteln. Dabei erhalten Sie wichtige Hilfestellungen für Ihre Arbeit und die Gelegenheit zum intensiven Austausch Ihrer Erfahrungen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Es lädt ein:
Der Leitungskreis Forum Offene Altenarbeit
Walter Duffing - Ingrid Haker - Solveigh Schneider - Pfrin. Christine Schöps - Hans Schulze-Bühlmann
Termin: Mittwoch, 17.10.2012
9 h – 16 h
Ort: Theodor-Friedrich-Haus
Heinrich-Brauch-Straße 33
67454 Haßloch
Kosten: 20 € (einschl. Verpflegung)
Leitung: Hans Schulze-Bühlmann
Evang. Arbeitsstelle Bildung und
Gesellschaft
Kooperation: Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG)
Anmeldung und Informationen:
Telefon: 0631-3642-122
Telefax: 0631-3642-133
E-Mail: sandra.werling@evkirchepfalz.de








