Hilfe für die Ukraine

Die Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft nutzt langjährig bestehende Kontakte, um Hilfsgüter in die Krisenregionen der Ukraine zu transportieren und die Bevölkerung im Land zu unterstützen.

 

Es gibt zwei Hilfsaktionen, eine in der Nähe von Kiew und eine hier im Südwesten Deutschlands, die Spenden sammeln und konkret umsetzen.

 

Bild: Alexandra Koch auf Pixabay

Pfarrerin Christine Dietrich war 2014 beim Kriegsausbruch in der Ostukraine. Seitdem steht sie im Kontakt mit Faina Baiek, Vorsteherin der jüdischen Gemeinde in Bratslav, die dort humanitäre Hilfe leistet sowie mit  Dr. Boris Zabarko, Holocaustüberlebender aus Schargorod, der bis Februar in in Kiew lebte und nun nach Deutschland geflüchtet ist.

Um die Friedens- und Versöhnungsarbeit zu unterstützen und die Leidtragenden besonders in Kiew und der Provinz Vinnista mit Mediakamenten, medizinischen Geräten, Wasserfilter und Stromaggregate zu versorgen, startet Christine Dietrich für die Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft einen Spendenaufruf. Sie kennt die Situation und hat die Hilfsgesuche aus der Ukraine: „Ich garantiere Hilfe, die eins zu eins dort ankommt, wo sie benötigt wird“.

Der erste Hilfstransport fährt in der kommenden Woche zur polnisch-ukrainischen Grenze, der folgende ist in Planung. Faina Baiek übernimmt mit ihrem ukrainischen Team dort die Abholung und Koordination vor Ort. Neben der Versorgung mit sauberem Wasser, Strom und lebensnotwendigen medizinischen Geräten werden auch Häuser und Unterkünfte zur Flüchtlingsaufnahme vorbereitet.

Und Christine Dietrich hat die Bedarfe hier im Südwesten Deutschland im Blick: Ein 20-köpfiges russisch-ukrainisch-deutsches Team rund um Boris Zabarko unterstützt 65 Familien mit 85 Kindern und Jugendlichen: „Bis die Behörden helfen, brauchen die Frauen und Kinder Hilfe bei der Unterkunftssuche, bei den Behörden und beim Sich-Zurechtfinden in Deutschland.“ Das Team organisiert Sprachunterricht für Frauen, erste Unterrichtsformen für Kinder und Jugendliche, begleitet und übersetzt bei Arztbesuchen und Behördengänge oder hilft bei Personentransorten und Einkäufen für den täglichen Bedarf.

Gerne können Spenderinnen und Spender festlegen, ob sie die humanitäre Hilfe für die ukrainische Bevölkerung in Kiew und Umgebung oder ukrainische Familien in Deutschland unterstützen wollen. Entsprechend bei der Überweisung an die Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft vermerken:

Evangelische Kirche der Pfalz/EAST KL

IBAN DE66 5405 0220 0000 0034 00

BIC MALADE51KLK

Verwendungszweck:Hilfe für die Ukraine: Kiew und Umgebung

Evangelische Kirche der Pfalz/EAST KL

IBAN DE66 5405 0220 0000 0034 00

BIC MALADE51KLK

Verwendungszweck: Ukrainische Familien in Deutschland

Kontakt: Pfarrerin Christine Dietrich | E-Mail: christine.dietrich(at)nospam evkirchepfalz.de

Link zu weiteren Infos mit Spendenmöglichkeiten auf der Seite der Landeskirche