Zukunftsplan: Hoffnung!

... unter diesem Motto steht der traditionelle Weltgebetstag der Frauen, der in diesem Jahr am 4. März über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg in mehr als 150 Ländern begangen wird. Auch im Bistum Speyer und in der Evangelischen Kirche der Pfalz wird der Gebetstag gefeiert, als Präsenz-Gottesdienst oder mit ganz unterschiedlichen Online-Formaten.

Der Weltgebetstag findet - wie bereits im vergangenen Jahr - trotz Pandemie statt. Nach fünf online-Vorbereitungsseminaren Ende Januar, die mit insgesamt 320 Teilnehmerinnen ausgebucht waren, freuen sich die Frauen aus den ökumenischen Vorbereitungsteams nun auf ihre "eigenen"  Gottesdienste in den Kirchengemeinden. Die beiden Organisatorinnen der regionalen Weltgebtstagsvorbereitung Monika Kreiner, Referentin für Frauenseelsorge im Bistum Speyer, und Pfarrerin Christine Dietrich von der Evangelischen Arbeitststelle Bildung und Gesellschaft haben diesen Tag seit Monaten im Blick:  „Es ist ein Tag der weltweiten Frauensolidarität, die gerade in der Krise besonders gefragt ist, denn durch die Folgen der Pandemie haben Gewalt gegen Frauen, Zwangsheirat und Schul-Abbruch, aber auch Hunger und Not in vielen Ländern des Südens zugenommen.“ 
Die Spendeneinnahmen im vergangenen Jahr übertrafen bereits die Vorjahre und finanzieren einzelne Projekte der Weltgebetstagsbewegung in vielen Ländern. Ein gutes Beispiel für Hilfe, die ankommt und nachhaltig wirkt. Darum bitten die beiden Organisatorinnen um weitere Unterstützung:"Wir freuen uns, wenn viele Frauen sich auch in diesem Jahr mit einer Spende an den Projekten beteiligen und damit Frauensolidarität wirksam werden lassen.“

Mitfeiern ist in jedem Fall möglich:

Am 4. März findet im Fernsehsender Bibel-TV und im Internet auf der Facebook-Seite des Weltgebetstags um 19 Uhr ein Fernseh-Gottesdienst statt, den das Weltgebetstags-Team des Deutschen Komitees gestaltet.

31 Frauen aus 18 unterschiedlichen christliche Konfessionen und Kirchen haben die Gebete, Lieder und Texten zum ökumenischen Weltgebetstag 2022 ausgewählt und so angesichts von Kriegsgefahr und Klimawandel, Inflation und Corona-Pandemie einen „Zukunftsplan: Hoffnung!“ gestaltet. Die Frauen, zwischen Anfang 20 und über 80 Jahre alt, stammen aus England, Wales und Nordirland. In ihrem Gottesdienst erzählen sie von bewegender Geschichte, spektakulären Landschaften und multi-ethnischen Metropolen. Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören in der weltweit größten ökumenischen Frauenbewegung untrennbar zusammen.

Link zur offiziellen Pressemitteilung des Deutschen Weltgebetstagskomitees als pdf-Datei

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