Unser Online-Adventskalender 2020

Hier wächst im Laufe des Dezembers unser Online- Adventskalender mit 24 individuellen Beiträgen von unseren Mitarbeitenden und "friends". Viel Freude beim Entdecken!
 

Türchen 24: Die Weihnachtsgeschichte

Pfarrer Gerd Kiefer, Leiter der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, liest uns heute die Weihnachtsgeschichte vor:

Türchen 23: Weihnachten - Nicht mein Ding oder Mitmenschlichkeit ist doch gar nicht so schwer

Sandra Hauser erzählt uns wie sie das Weihnachtsfest mit ihrer Familie feiert und welche Werte ihr dabei wirklich wichtig sind.

Türchen 22: Weihnachten in Brasilien

Severino Ferreira da Silva erzählt uns heute etwas über Weihnachten in Brasilien.

Türchen 21: "Zacharias, mein Adventsheld!"

Heute ein paar Gedanken von Pfarrer und Leiter der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft Gerd Kiefer:

Zacharias, mein Adventsheld!

Ich habe meinen Adventshelden gefunden. Es ist nicht der Nikolaus! Ich mag den Zacharias. Ich mag seine Frau Elisabeth. Maria und Joseph. Falls sie die alle nicht kennen, dann schauen Sie mal in den Anfang des Lukasevangeliums. Gleich im ersten Kapitel hat Zacharias eine herausragende Rolle und die liefert den Auftakt einer wunderbaren Geschichte. Hier wird Zacharias mein Adventsheld. Nur so viel will ich noch verraten:  Zacharias erfährt etwas Unglaubliches. Darüber kann er nur den Kopf schütteln. Er winkt ab! Dann beschwert sich und meckert rum! Er zweifelt! Dann wir er wird still! Und am Ende, da freut er sich über die Maßen, denn er erkennt, dass etwas Wunderbares geschehen wird.

 

Eine schöne Einstimmung auf die kommenden Feiertage

Türchen 20: Nicht wir retten Weihnachten, Weihnachten rettet uns!

Zum vierten Advent ein paar Gedanken von Oberkirchenrätin und Pfarrerin Dorothee Wüst:
 

„Wir müssen Weihnachten retten.“ Das war die politische Devise vor dem Lockdown light. Wenige Maßnahmen konsequent durchhalten, das öffentliche Leben weitgehend aufrechterhalten. So viel Normalität wie möglich, so viel Schutz wie nötig. So in etwa. Wir haben es erlebt: Es hat nichts geholfen. Die Infektionszahlen sind nahezu explodiert, kurz vor Weihnachten wird der harte Lockdown ausgerufen. Offensichtlich war Weihnachten nicht zu retten.

Sind wir noch zu retten? Natürlich hänge auch ich an all dem, was normalerweise die Adventszeit prägt: die Weihnachtsmärkte, die Glühweinstände, die Turmbläser. Und natürlich hänge ich vor allen Dingen an dem, was für mich einen Heiligabend ausmacht: Menschen dichtgedrängt in einer Kirche, der Schein der Kerzen auf ihren Gesichtern, am Ende der Zimbelstern zu „O du fröhliche“, das alle im Schummerlicht gemeinsam singen. Und danach drücke ich so viele Hände, wünsche „Frohe Weihnachten“, bin angerührt von vielen frohen Menschen. All das wird in diesem Jahr nicht sein. Und das ist traurig.

Aber damit steht und fällt nicht Weihnachten. Weil es genau umgekehrt ist: Nicht wir retten Weihnachten, sondern Weihnachten rettet uns. Und das vielleicht eben nicht in den festlichen Ritualen, sondern im Dunkel, im Schatten, wo keiner hin will, aber viele sind. Viele werden in diesem Jahr auf der Intensivstation sein und um ihr Leben röcheln. Für andere wird diese Nacht nicht stiller sein als sonst, weil sie nicht nur zur Weihnachtszeit einsam sind. Wieder andere sind in Kurzarbeit oder haben längst ihren Job verloren, zerquasen sich das Hirn, wie sie über die Runden kommen sollen. Sie alle sehnen sich nach Rettung, nach Liebe, nach Hilfe. Und meine Seele tut das auch. Und die begreift:

Alles, was ich in diesem Jahr vermisse, ist letztlich nicht das, was es in meinem Herzen Weihnachten werden lässt. Es ist und bleibt dieses Kind, das doch selbst nicht in idealen Umständen zur Welt kommt, sondern in großer Dunkelheit. Und mit dieser Geburt zeigt Gott dieser Welt, wie sehr er sie liebt. Sie und mich und alle. Das zu wissen, daran zu glauben, darauf zu vertrauen, das rettet mich. Und das rettet mein Weihnachtsfest. Nicht nur in diesem Jahr. Aber besonders in diesem Jahr.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest! Wir werden so gut füreinander da sein, wie wir können, wir können einander Licht sein, wo die Welt dunkel ist. Und wo wir solche Momente erleben, wird es Weihnachten werden. Nicht drumherum und irgendwo, sondern mittendrin und hier und jetzt. In mir.

Türchen 19: "Der Engel der Langsamkeit"

Christine Gortner, Referentin für gemeindebezogene Frauenarbeit und Weltgebetstagsarbeit, liest uns heute das Gedicht „Der Engel der Langsamkeit“ von Jutta Richter vor.

 

„Der Engel der Langsamkeit“

von Jutta Richter

aus: An einem großen stillen See

© 2003 Carl Hanser Verlag GmbH&Co.KG

Türchen 17: "Stromausfall"

Ute Dettweiler liest uns heute das Gebet "Stromausfall" von Kerstin Rehberg-Schroth vor.

Türchen 16: "Weihnachtsgedanken 2 go"

Unsere Kollegin Sonja Pfeiffer hat heute für uns etwas praktisches. "Weihnachtsgedanken 2 go". Einfach ausdrucken, ausschneiden und verteilen!

Türchen 15: Weihnachtsmarkt Cocktails 2: Eierlikörpunsch

Alexandra Unfried zeigt uns heute wie man einen Eierlikörpunsch ganz einfach zu Hause zubereiten kann. Für heimisches "Weihnachtsmarkt-Feeling".

Türchen 14: "Licht sein"

Heute beschenkt uns Rita Eikelmann mit der Kurzgeschichte "Licht sein" von Christine Sannwell-Backes.

Türchen 13: "Geduld ist die Tugend der Revolutionäre"

Zum 3. Advent ein paar Gedanken von Pfarrerin Claudia Kettering:

„Geduld ist die Tugend der Revolutionäre.“ So sagte es Rosa Luxemburg.

Normalerweise gehört zur Hoffnung die Ungeduld.

An der Hoffnung festzuhalten, wenn der Erfolg ausbleibt, braucht Geduld.

Braucht den langen Atem, ohne den es keine Veränderung geben kann.

Es ist zuweilen schwer, beharrlich zu hoffen.

 

Auf dem Weg ist man manchmal müde.

Müde vom Kampf

gegen den weltweiten millionenfachen Hunger und für Gerechtigkeit,

gegen hate-speeches und für Seenotrettung,

gegen die Ausbreitung der Pandemie und für Solidarität.

Vom Kampf gegen eigene schlechte Gewohnheiten und um mein eigenes Wohlbefinden.

Das alles erschöpft, drängt in Resignation.

 

Die Revolution braucht geduldige Kämpfer*innen.

Geduld ist eine adventliche, eine revolutionäre Tugend.

 

Ich wünsche Ihnen einen geduldig-hoffnungsvollen 3. Advent.

Türchen 12: "Was bedeutet dir die Adventszeit?"

Für das 12. Türchen hat Medienpädagoge Christian Gisinger seine Kolleg*innen in der Evangelischen Arbeitsstelle gefragt, was die Adventszeit für sie ganz persönlich bedeutet. Dabei ist dieses Video entstanden:

Türchen 11: "Es kann jeden treffen ..."

Dagmar Eck, Referentin für Arbeitswelt und Politik, erzählt uns heute eine realitätsnahe Geschichte zum Thema "Arbeitslosigkeit".

Türchen 10: Zimtsterne

Silke Scheidel hat heute ein tolles (gluten- und laktosefreies) Zimtsternrezept für uns.

Türchen 9: Weihnachtsmarkt-Cocktails - Lumumba

Alexandra Unfried zeigt uns heute wie man den beliebten Weihnachtsmarkt-Cocktail Lumumba ganz leicht zu Hause zubereiten kann.

Türchen 8: Schneewehen

Unser ehemaliger Oberkirchenrat Michael Gärtner hat für das achte Türchen unseres Adventskalenders folgende kurze Geschichte geschrieben:

Schneewehen auf der A 6

Kurz hinter Enkenbach ist die Autobahn zu. Schneeverwehungen. In Kaiserslautern war noch nichts. Hier kommt man nicht mehr weiter. Sie hatten es angekündigt, ziemlich genau: „Ab 22 Uhr heftige Schneefälle im Pfälzer Bergland“. Nur zehn Minuten früher zurückgefahren und ich wäre jetzt schon in der Rheinebene. Da wird es allenfalls regnen.

Fünf Autos vor mir. Ich wäre ja durchgekommen, mein Wagen hatte Schwung. Aber die waren hängengeblieben. Klar, Hinterradantrieb, ist nichts für den Winter. Jetzt sind schon mindestens zehn Wagen hinter mir. Wir hängen fest. Und das im Advent, sechs Tage vor Weihnachten.

„Wie soll es weitergehen?“ Klang ein bisschen verzweifelt, das Motto des Abends. Eine Veranstaltung der Evangelischen Arbeitsstelle. Traf aber die Stimmung. Alle Corona-Konventionen wurden eingehalten: Masken beim Hereingehen, Abstand halten, Lüften. War ungemütlich, kein Umarmen, kein Handschlag.

Und dann die Diskussion: kein Geld, keine Ideen, keine Flexibilität, keine Hoffnung.

Wir stecken fest. Ich lasse den Motor laufen. Ökologisch nicht so ganz zu verantworten. Aber ich kann es auch nicht verantworten, zu erfrieren. Wann kommen die da vorne endlich in Gang?!

Corona schlägt auf die Stimmung. Und dann diese Frage: Wie soll es mit der Kirche weitergehen? Komischer Advent. Advent heißt Ankunft, Warten auf die Ankunft. Aber es ist doch kein Warten wie in der Todeszelle, vor der Hinrichtung.

Da vorne versucht wieder einer loszukommen. Die Räder drehen durch, er bleibt auf der Stelle stehen, nur das Heck wedelt ein bisschen hin und her. So ein klassische Limousine ist eben nichts für den Schnee. Diese Dickschiffe sind schnell, wenn es trocken ist. Aber kaum verändert sich das Wetter, bricht denen das Heck weg und sie kommen in Schieflage.

Ich hätte früher losfahren sollen. Dann hätte ich mir auch einige Diskussionsbeiträge erspart. Manche reden nur, um zu reden, ohne jedoch etwas zu sagen. Aber diese eine Satz, der ist mir in Erinnerung geblieben.

Hoffentlich kommt bald das Räumfahrzeug. Möchte nur wissen, wie der hier durchkommen will. Am besten wäre es, er käme uns entgegen, gegen die Fahrtrichtung sozusagen.

„Advent, das bedeutet: Warten unter unangenehmen Umständen – damals wie heute.“ Das meinte eine Frau bei der Diskussion. Im Stroh des Stalls, auf der Wiese bei den Schafen, auf dem Rücken der Kamele während einer langen Reise. Advent ist eigentlich eine ungemütliche Sache. Manche haben die Stirn gerunzelt.

Ungemütlich wird es auch langsam hier im Auto. Der Motor läuft, die Heizung auch, die Sitzheizung ist an. Trotzdem – die Tür ist kalt, es ist dunkel, im Schneetreiben kann man manchmal nichts mehr sehen. Also so richtig adventlich, wenn die Frau recht hat.

„Warten unter unangenehmen Umstanden.“ Auf was? Auf eine Geburt. einen Anfang. Ein recht kleiner Anfang war das. Als er groß war, erwachsen, der, der damals geboren wurde, da brachten sie ihn um. Seitdem warten wir wieder. Manchmal unter unangenehmen Umständen.

Hier im Schnee warten wir auch. Ich bin ausgestiegen, habe mit den Anderen geredet. Einer hat geschimpft. Mit den Übrigen war es ganz nett. Habe noch nie Menschen auf der Autobahn kennengelernt. Neue Erfahrung. Gemeinsam warten wir auf das Räumfahrzeug, das uns hoffentlich bald entgegen kommt.

„Nach Weihnachten ist vor Weihnachten“, sagte ein anderer. Wie recht er hat. So wird es sein. Wieder Warten, manchmal unter unangenehmen Umständen. Bis Gott alles in allem sein wird. Er kommt uns entgegen. Auf jeden Fall.

Türchen 7: "Wie die Christrose entstand"

Ute Dettweiler, Referentin für Familienbildung, hat einen besinnlichen Text von Ulrich Frey gefunden.

Türchen 6: "Nikolaus"

Pfarrer Gerd Kiefer hat ein paar Gedanken für den  2. Advent aufgeschrieben:

Nikolaus

Seit annähernd 1000 Jahren feiern wir den Nikolaustag. Nicht immer mit den kleinen Geschenken, die in Stiefel oder Schuh stecken, aber doch immer mit kleinen Aufmerksamkeiten. Der Namenspatron erinnert uns daran, dass Teilen einen selbst beschenken kann. Nikolaus soll zahlreiche Wunder vollbracht haben. Es heißt sogar: er habe Tote zurück ins Leben gerufen und einen Orkan über dem Meer besänftigt. Die Seefahrer haben ihn daraufhin zu ihrem Schutzheiligen gemacht. Also: Teilen macht glücklich! Helfen bewahrt Leben! Lieben macht menschlich! Schön, sich hin und wieder daran zu erinnern.

Am Rande sei noch bemerkt. Der echte Nikolaus, also der Bischof aus Myra, hat nichts mit dem Santa Claus von Coca Cola zu tun. Den hat der in die USA ausgewanderte Landauer Thomas Nast erfunden.   

Türchen 5: "Das perfekte Herz"

Beate Walter wacht in unserer Buchhaltung über die Finanzen und ist als mehrfache Oma vorleseerprobt.
Wer ist denn schon perfekt?

Türchen 4: Was hat GNTM mit Weihnachten zu tun?

"Draw my life" ist ein Youtube-Format, um Erzähltes zu verbildlichen. Nadja Donauer erklärt und zeichnet gelichzeitig, was es mit der Abkürzung GNTM aus sich hat. Geben ist seliger denn nehmen.

Türchen 3: Waldorfsternbastelanleitung

Nachdem die Bastelanleitung zu einem Fröbelstern von keiner der angefragten "Versuchsperson" nachgebaut werden konnte, haben wir einfach einen leichteren Bastelstern gewählt. Diese Version wurde aus 115g Transparentpapier gefaltet und geklebt, das geht natürlich auch ein- oder zweifarbig oder mit anderem Papier.

Knappe vier Minuten zur Anleitung, nachbasteln kann länger dauern ... Frohes Sternebasteln

Türchen 2: Linsen-Kartoffelsalat

Wer noch gar keine Idee hat, was das Weihnachtsbuffet beinhalten kann: Antje Merks hat immer gute Rezepte auf Lager.

Türchen 1: Erzählbeutel Weihnachten

Wer Lust hat, solch einen Erzählbeutel zum eigenen Wunschthema zu erstellen: Wir organisieren Workshops, z.B. online am 19. und 26. Februar 2021 zum Thema "Noah" einfach melden bei Sandra Hauser :)

 

 

Viel Spaß bei sieben Minuten mit Urd Rust ...

Adventskalender 2 go

Für alle ohne Adventskalender beginnnen wir mit einem "Adventskalender 2 go". Runterladen, Drucken, Anmalen, Einschneiden, an die Tür hängen.