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Programm bis Dezember

Die Veranstaltungen der Evangelischen Arbeitsstelle bis Dezember 2018 als Download des Halbjahresprogramms 2/2018

Projektgruppe "Frauen wagen Frieden"

„Frauen wagen Frieden“ widmet sich seit vielen Jahren den Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und greift zudem aktuelle Themen auf.
Die Projektgruppe initiiert eigene und unterstützt Aktionen anderer Friedensgruppen.

Aktuelle Veranstaltungen

Cover für die Diskussionsveranstaltung Mutig voran!?
Nicht alle gaben Kommentare ab, aber viele stimmten in der Unionskirche am 8. September 2018 zum Demokratiemempfinden ab | Foto: Susanne Käser

Beim 200-jährigen Jubiläum der Kirchenunion in Kaiserlautern war die Gruppe „Frauen wagen Frieden“ u.a. am Samstag, 8.9.2018 mit einem Stand in der Unionskirche präsent.

Dort wurde ein Demokratie-Spiel angeboten. Die Frage lautete: Ist unsere Demokratie gefährdet?

Bei diesem Spiel wurden kleine Steinchen zu JA oder NEIN gelegt.

22 JA               17 Nein

Nicht alle Teilnehmenden haben ihre Meinung begründet, die folgenden Kommentare zu der Antwort "JA" lauteten:

  •  "Nicht genügend Menschen stehen auf gegen undemokratische, menschenverachtende Verhältnisse."

  • "Demokratiefeinde werden nicht oder nur schwach verfolgt. Der Staat muss das „rechte Auge“ (endlich) öffnen."

  • "Rechte Hooligans zeigen ungeniert den Hitlergruß und die Polizei in Chemnitz steht daneben ohne einzugreifen – da stimmt es nicht mehr mit dem Staat."

  • "Herr Maaßen ist auf dem „rechten Auge“ blind, wenn er z.B. anzweifelt, dass die „Jagdszenen“ gegen Migranten nicht echt sind."

  • "Bei zu vielen Menschen fehlt der Mut zum Widerstehen in Fragen der Menschenrechte."

  • "Vielen Menschen scheint es nicht klar zu sein, dass die AfD keine Alternative für Deutschland ist, sondern eine große Gefahr, weil diese Menschen offen die Probleme unserer Zeit verharmlosen und andere ausgrenzen."

  • "Die heutige Gesellschaft ist EU-weit zu sehr im Leistungsdruck und Erfolgszwang versunken, um neben dem eigenen Wohlergehen noch an Nächstenliebe, Gemeinschaft und Demokratie zu denken."
  • "Die Medien bestimmen „die Stimmung“."

  • "Rechte Demagogen bieten EINFACHE ANTWORTEN an."

  • "Die demokratischen Kräfte sind nicht sichtbar!"

  • "Gute, gerechte Sozialpolitik ist nötig – JETZT!"

  •  "Großkonzerne haben fast alles in der Hand - sie haben das Sagen!"

Zur Option NEIN (unsere Demokratie ist nicht gefährdet) lauteten die Kommentare wie folgt:

  •  "Es sind noch demokratische Menschen da, die Gefahren wahrnehmen."

  •  "Es gibt noch engagierte Menschen, die sich für eine gerechte Demokratie einsetzen und dafür streiten."

  • "Wir dürfen in Deutschland frei denken, dürfen wählen und weil wir auch aus der Vergangenheit gelernt haben."

  • "Wir leben Demokratie und sie ist uns wichtig!"

  • "Wir sprechen miteinander."

  • "Es gibt noch genügend vernünftige, klare und aufrechte Menschen, die für die Grundrechte eintreten!"

  • Viele Menschen setzen sich noch für die Demokratie ein, deshalb ist sie noch nicht direkt gefährdet. Weiter so!"

  • Unsere Demokratie ist gefährdet wenn wir alle Schwarz sehen und das immer wiederholen.

    Jemand hat ein Smiley gemalt.

 

 Die Kommtare sammelte für "Frauen wagen Frieden" Susanne Käser

Mitmachen

„Frauen wagen Frieden“ trifft sich monatlich (außer in den Sommerferien) in Kaiserslautern bei der Evangelischen Arbeitsstelle im Heinz-Wilhelmy-Haus (Unionstraße 1). Zeitraum von 14:30 bis 17:30 Uhr.

Unsere kommenden Termine und  im Jahr 2018: 

  • 6.11. Arbeitsweise und Erfolge der Gruppe ICAN
  • 6.12. Wie schreitet Kirche mutig voran und Aktuelles

jeweils um 14:30 Uhr.
Die Termine für 2019 stehen bereits fest:

10.1. |13.3. | 1.4. | 9.5. | 13.6. | 8.8. | 7.9. | 11.10. | 6.11. | 2.12.

Der Studientag zum Thema "Angst und Poklitik" findet am 23. Februar 2019 in Bad Dürkheim statt.

Die Gruppe freut sich über jede Person, die sich ihr neu anschließt.
Neben den Gruppentreffen organisiert die Gruppe jährlich stattfindende Studientage.

Ein Rundschreiben informiert rund 200 Menschen über die Aktivitäten der Gruppe, außerdem werden auch Unterschriftenaktionen weitergegeben und Anregungen für eigenen Einsatz vor Ort gegeben.

Ansprechpartnerin: Waltraud Bischoff
Telefon: 06394 353