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29.03.2016

Zertifizierte Gastgeber/-innen zeigen ihre Heimatkirche | Ausgezeichnete Kirchenführer erhalten Urkunde am 15. April


Die Glasmalereien in der Protestantischen Stadtkirche Annweiler am Trifels könnten Bände erzählen und benötigen das Sprachrohr Kirchenführer.

Die Glasmalereien in der Protestantischen Stadtkirche Annweiler am Trifels könnten Bände erzählen und benötigen das Sprachrohr Kirchenführer.

Eine Kirchenführung bietet besondere Einblicke und spannende Geschichten, hier in der gotischen Stiftskirche St. Ägidius in Neustadt an der Weinstraß

Eine Kirchenführung bietet besondere Einblicke und spannende Geschichten, hier in der gotischen Stiftskirche St. Ägidius in Neustadt an der Weinstraße

Wer schon einmal unbeabsichtigt in einen Gottesdienst geplatzt ist, um das Innere einer Kirche am Urlaubsort zu erkunden, kann einschätzen, wie wichtig es ist, Kirchenräume zugänglich und lebendig zu machen. Unsere Region bietet eine bunte Vielfalt an Kirchen, vom romanischen Speyerer Dom, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, bis hin zur liebevoll restaurierten barocken Dorfkirche. Und alle könnten spannende Geschichten erzählen. Von Anstrengungen zum Ankauf neuer Glocken, abenteuerlichen Reparaturen der Glasfenster, dem Orgelbau sowie historische Anekdoten menschlicher Geschichten hinter den Mauern.

Kirchenrat Thomas Niederberger zeichnet am 15. April 2016 ab 16 Uhr 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des aktuellen Kurses „Kirchenräume lebendig machen - eine kirchenpädagogische Fortbildung für Kirchenführer/-innen“ in der Kleinen Kirche am Unionsplatz in Kaiserslautern aus. Nach eineinhalb Jahren Ausbildung werden ihre investierten 120 Stunden und das abschließende Kolloquium feierlich in einem Gottesdienst mit dem  Zertifikat nach dem Gütesiegel des Bundesverbandes Kirchenpädagogik e.V. belohnt.

Bereits seit über zehn Jahren bieten die Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft und das Institut für kirchliche Fortbildung die Ausbildung an, für die sich Stadtführer-/innen, Ehrenamtliche sowie Pfarrer und Pfarrerinnen begeistern. Architektur, Kunstgeschichte, Pädagogik, Rhetorik  und Theologie gehören zur Theorie - in der Praxis geht es beispielsweise um öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, Konzepte zum Erleben mit allen Sinnen und die Führung ihrer „eigenen“ Kirche.

Die beiden Leiterinnen des Fortbildungsangebots schwören auf den modularen Aufbau des Angebots aus Seminaren, Studientagen und Exkursionen. „Ziel der Ausbildung ist es, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, die Kirche als Bauwerk aber auch als spirituellen Ort erlebbar zu machen“, erklärt Birgit Weindl, Referentin am Institut für kirchliche Fortbildung. Annekatrin Schwarz, stellvertretende Leiterin der Evangelischen Arbeitsstelle, ergänzt: „Wir hören immer wieder von begeisterten Teilnehmer/-innen, die die jeweilige Kirche im Rahmen der Ausbildung mit anderen Augen entdecken.“

Im  „Forum Kirchenpädagogik“ können ausgebildete Kirchenführer ihr Wissen vertiefen und sich austauschen, im September 2016 findet dazu der nächste Studientag zum Thema „Glocken“ statt. Weitere Informationen zur Kirchenpädagogischen Ausbildung finden Sie hier.