Mi, 21.04.2021 – 14:00 Uhr

Gemeinsam leben in einer multikulturellen und vielfältigen Gesellschaft

Thema der Tagung:

Gemeinsam leben in einer multikulturellen und vielfältigen Gesellschaft–10 Thesen aus dem Alltag – und wie man mit Situationen besser umgehen kann.

Format und technische Voraussetzungen:

Die für 2020 geplante Veranstaltung findet als GoToMeeting statt, ein besonderes Videokonferenzformat, das Frau Esfahani anbietet. Sie erhalten die nötigen Technikinfos rechtzeitig vor der Veranstaltung. Sie können mit Smartphone, PC, Tablet, mit oder ohne Videokamera und auch per Telefon teilnehmen. Sie haben vor der Tagung die Möglichkeit, die Technik mit der Referentin zu testen. Die Software entspricht der DSGVO. (EU-Datenschutzgrundverordnung)

Inhalt:

Corona hat unsere Gesellschaft und uns alle „aus dem Takt“ gebracht, – was das mit multikulturellen Themen und Aspekten zu tun hat, erläutert Frau Esfahani mit Thesen und praktischen Beispielen.

Mit ihrer Denkwerkstatt begeistert die Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani seit 2014 nicht nur die Fachleute aus Pädagogik und sozialer Arbeit. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen 2017 und 2018 kommt sie wieder in die Pfalz.

Auf der Grundlage dieser beiden Fachtagungen werden nun Ihre Kommunikations- und Konfliktlösungsmodelle für verschiedene soziokultureller Milieus an diesem Nachmittag vertieft. Anhand von 10 Thesen wird Frau Zaeri–Esfahani das Thema konkretisieren und dies anschließend mit dem Publikum diskutieren.

Es werden unterschiedliche Fragen aus der Alltagsarbeit diskutiert, die Menschen vor Ort immer wieder beschäftigen. Wie z.B.:

Warum nehmen manche Menschen aus kollektivistischen Gesellschaften oder aus bildungsfernen Schichten die gutgemeinten Angebote nicht an? Weshalb erscheint das Verhalten von vermeintlich Hilfesuchenden manchmal zu fordernd zu sein? Warum haben Engagierte oft das Gefühl, dass die zu Betreuenden keine Eigeninitiative zeigen? Aber es werden auch allgemeinere Fragen besprochen, wie z.B. Eltern besser in das Bildungsgeschehen ihrer Kinder einbezogen werden können, oder was die Milieus voneinander und miteinander lernen können.

Denn Vorurteile, Erfahrungen, Befürchtungen brauchen Raum, damit man gemeinsam anhand von Fakten und Informationen ungewohnte Verhaltensweisen reflektieren kann. Tabus und „Rosa Brillen“ helfen nicht weiter, wenn man Lösungen finden möchte.

Es wird auch diskutiert, wie es gelingen kann, den eigenen christlichen, humanistischen, demokratischen Grundsätzen zu treu zu bleiben, und sich trotzdem „Neuem“ zu öffnen in unserer vielfältigen Gesellschaft.  Das ist in pädagogischen Einrichtungen derzeit eine große Herausforderung. 

Darüber wollen wir ins Gespräch kommen – melden Sie sich an zu unserem Online-Meeting, denn die Plätze sind begrenzt.

Infos zur Referentin:

Sie sei einer der größten Fans der deutschen Demokratie, sagt Mehrnousch Zaeri-Esfahani. Sie war zehn Jahre alt, als ihre Eltern 1985 aus dem Iran flüchteten, um dem stramm islamischen Regime unter Ayatollah Khomeini zu entkommen.

Mehrnousch Zaeri-Esfahani ist in der Flüchtlingssozialarbeit und als Coach für Haupt- und Ehrenamtliche tätig. Sie schreibt Bücher und hat auch schon ein Spiel erfunden. 2002 gewann sie den Demokratiepreis des Deutschen Bundestages für die Entwicklung des interaktiven Spiels „Asylopoly“. Ihr autobiografischer Roman „33 Bogen und ein Teehaus“ gehört zu den sieben besten Jugendbüchern 2016.

http://www.zaeri-autorin.de/

Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Familien, mit Geflüchteten in Kitas, Familienbildung, -beratung, Bildungskontexten

In Kooperation mit der eaf

Anmeldeschluss: 14.04.2021

Ort
Veranstalter Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft
Kosten 15 €
Kontakt
Sandra Hauser: 0631 3642-103 oder per E-Mail an sandra.hauser@evkirchepfalz.de
Referent*in
Ute Dettweiler, Mehrnousch Zaeri-Esfahani
Dokumente Gemeinsam leben in einer multikulturellen und vielfältigen Gesellschaft